100% Individualisierbarer Corporate Merchandise

Kommuniziere persönliche Botschaften, kreative Sprüche oder Unternehmensleitsätze auf deinen Goodies

Jetzt Giftar.de entdecken

Kosten Employer Branding: Warum das günstigste Programm oft am teuersten wird

Kurz zusammengefasst: Die Kosten für Employer Branding wirken oft höher, als sie tatsächlich sind, weil sie mental als vermeidbare Ausgabe statt als Investition verbucht werden. Mental Accounting erklärt, warum genau diese Verbuchung darüber entscheidet, ob ein Budget beim nächsten Sparkurs als Erstes gestrichen wird. Giftar bietet dafür individualisierbare Recruiting-Give-away-Kits aus der Kollektion Pakete nach individuellem Anlass, mit denen Beratungen auf Messen sichtbar investieren, ohne ein separates Großbudget aufzubauen.

Inhaltsverzeichnis

Was kostet Employer Branding wirklich?

Die Kosten für Employer Branding sind mehr als eine Zeile im Marketingbudget: richtig verstanden verteilen sie sich auf zwei sehr unterschiedliche Posten — den sichtbaren, meist kleinen Posten für Kampagne, Give-aways und Messeauftritt, und den unsichtbaren, meist deutlich größeren Posten für Fluktuation, verlängerte Time-to-Hire und Fehlbesetzungen, wenn Employer Branding ausbleibt oder wirkungslos verpufft. Der Denkfehler liegt darin, ausschließlich den ersten, sichtbaren Posten als „die Kosten“ zu behandeln. Für Beratungen, die im Wettbewerb um wenige, gut qualifizierte Fachkräfte stehen und bei denen jede Fehlbesetzung sofort Projektkapazität kostet, wiegt dieser Denkfehler besonders schwer: Das kleine, sichtbare Merch-Budget für den nächsten Messeauftritt wird zuerst gekürzt — während die viel größeren, aber unsichtbaren Folgekosten unverändert weiterlaufen.

Die gängige Fehlannahme: Sparen beim Merch-Budget

Der schlampige Standardansatz: Bei knappem Budget zuerst beim sichtbarsten und am leichtesten kürzbaren Posten sparen — meist Give-aways, Standgestaltung oder individualisierte Merch auf der Recruiting-Messe. Das Problem: Dieser Posten macht in der Regel nur einen kleinen Teil der tatsächlichen Employer-Branding-Kosten aus, wirkt aber überproportional auf die erste Wahrnehmung potenzieller Bewerbender am Messestand. Der bessere Ansatz bewertet jeden Kostenposten danach, wie stark er auf die tatsächliche Recruiting-Wirkung einzahlt, statt danach, wie leicht er sich kurzfristig streichen lässt. Nicht die Höhe der Ausgabe entscheidet über ihre Sinnhaftigkeit, sondern das Verhältnis zwischen ihrer Sichtbarkeit am Messestand und ihren tatsächlichen Kosten.

Der Mechanismus: Mental Accounting

Der Verhaltensökonom Richard Thaler beschreibt mit Mental Accounting, dass Menschen und Organisationen Geld nicht als einheitliche Ressource behandeln, sondern gedanklich in getrennte Konten einordnen — ein Konto für „Kosten“, die es zu minimieren gilt, und ein Konto für „Investitionen“, die einen erwarteten Ertrag bringen sollen. Wird ein Recruiting-Messeauftritt im Kopf als Kostenposten verbucht, wird er in Sparrunden reflexartig gekürzt; wird derselbe Posten als Investition in die Recruiting-Pipeline verbucht, wird er stattdessen an seinem erwarteten Ertrag gemessen — etwa der Zahl qualifizierter Bewerbungen pro Messeauftritt. Die Höhe des Budgets ändert sich durch diese Umverbuchung nicht, wohl aber die Entscheidung, ob es beim nächsten Sparkurs überlebt.

Employer Branding wird nicht deshalb zu teuer, weil zu viel investiert wird — sondern weil zu viel als Kosten verbucht wird, was eigentlich Investition ist.

Employer-Branding-Kosten sinnvoll einordnen: drei Bausteine

  1. Sichtbare und unsichtbare Kosten gemeinsam betrachten. Ein Messeauftritt ohne wirksames Employer Branding wirkt günstiger auf dem Papier, verursacht aber an anderer Stelle — Fluktuation, verlängerte Time-to-Hire — deutlich höhere, nur schwerer sichtbare Folgekosten.
  2. Budget bewusst als Investition verbuchen, nicht als Kosten. Schon die interne Bezeichnung eines Postens als „Recruiting-Investition“ statt „Merch-Kosten“ verändert, wie er in Sparrunden behandelt wird.
  3. Kleine, wiederkehrende Beträge statt einer großen Einmalkampagne. Ein moderates, aber regelmäßig eingeplantes Budget für jeden Messeauftritt lässt sich leichter dauerhaft verteidigen als eine große Einzelinvestition, die in einem einzigen Sparbeschluss komplett wegfällt.

Was passiert ohne die richtige Kosteneinordnung?

Ohne die richtige Kosteneinordnung wird das Employer-Branding-Budget zum ersten Streichkandidaten, sobald irgendwo im Unternehmen gespart werden muss — unabhängig davon, wie wirksam es tatsächlich ist. Für Beratungen bedeutet das ein konkretes Risiko: Der nächste Recruiting-Messeauftritt findet dann ohne erkennbare Differenzierung am Stand statt, während der Wettbewerb um dieselben wenigen qualifizierten Kandidatinnen und Kandidaten unverändert weitergeht — und die dadurch entstehenden Kosten (längere Vakanzzeiten, Umsatzausfall durch fehlende Projektkapazität) tauchen an ganz anderer Stelle im Budget auf, wo sie kaum noch mit der ursprünglichen Kürzung in Verbindung gebracht werden.

Passendes Giftar-Produkt

Für ein moderates, aber wirksames Recruiting-Budget auf Messen und Konferenzen eignet sich aus dem Giftar-Sortiment ein individualisierbares Give-away-Kit aus der Kollektion Pakete nach individuellem Anlass — in den Stufen BASIC/PLUS/PREMIUM skalierbar, sodass sich das Budget bewusst und nachvollziehbar an die tatsächliche Recruiting-Priorität anpassen lässt, statt beim nächsten Sparkurs pauschal gestrichen zu werden. Die grundsätzliche Argumentation, wie Merchandise Unternehmensidentität am Messestand sichtbar macht, führt die Seite Corporate Identity Merch von Giftar weiter aus.

Welche konkreten Instrumente Employer Branding im Onboarding einsetzen sollte, behandelt der bestehende Artikel Employer Branding Instrumente im Onboarding — dieser Artikel liefert dazu die Werkzeug-Perspektive, hier geht es um die Budgetfrage dahinter. Wovon der tatsächliche Erfolg dieser Instrumente abhängt, behandelt außerdem Erfolgreiches Employer Branding — dort die Erfolgsbedingungen, hier die Frage, wie das dafür nötige Budget mental und praktisch eingeordnet werden sollte.

FAQ

Was kostet Employer Branding auf einer Recruiting-Messe ungefähr?

Das hängt stark von Umfang und Individualisierungsgrad ab. Entscheidender als die absolute Höhe ist, ob der Posten als Kosten oder als Investition in die Recruiting-Pipeline verbucht wird — das beeinflusst laut Mental Accounting direkt, ob er beim nächsten Sparkurs bestehen bleibt.

Warum wird beim Employer-Branding-Budget meist zuerst beim Merch gespart?

Weil Give-aways und Standgestaltung der sichtbarste und am leichtesten kürzbare Posten sind — obwohl sie oft nur einen kleinen Teil der tatsächlichen Employer-Branding-Kosten ausmachen und überproportional auf die erste Wahrnehmung am Messestand wirken.

Lohnt sich individualisierbares Merch für Beratungen mit kleinem Recruiting-Budget überhaupt?

Ja, gerade weil sich individualisierbare Give-away-Kits in mehreren Budgetstufen skalieren lassen — das erlaubt eine bewusste, nachvollziehbare Investitionsentscheidung statt eines pauschalen Rotstifts beim gesamten Posten.

Zurück zum Blog