Unternehmenskommunikation: Wo innen und außen im Onboarding aufeinandertreffen
Share
Kurz zusammengefasst: Unternehmenskommunikation umfasst alle internen und externen Botschaften, mit denen ein Unternehmen sein Selbstverständnis vermittelt — im Onboarding treffen beide Ebenen zum ersten Mal gleichzeitig aufeinander. Die Selbstwahrnehmungstheorie erklärt, warum neue Mitarbeitende ihre Einschätzung des Unternehmens stärker aus dem ableiten, was sie in den ersten Tagen konkret erleben, als aus dem, was ihnen erzählt wird. Giftar bietet dafür Onboarding-Packs, mit denen Kanzleien internes und externes Kommunikationsversprechen von Anfang an konsistent halten.
Inhaltsverzeichnis
- Was ist Unternehmenskommunikation?
- Die gängige Fehlannahme: getrennte Zuständigkeiten statt ein Bild
- Der Mechanismus: die Selbstwahrnehmungstheorie
- Unternehmenskommunikation im Onboarding: drei Bausteine
- Was passiert ohne konsistente Unternehmenskommunikation?
- Passendes Giftar-Produkt
- FAQ
Was ist Unternehmenskommunikation?
Unternehmenskommunikation ist mehr als die Summe aus Pressemitteilungen und internem Newsletter: zusammengedacht wird sie zu dem einheitlichen Bild, an dem sich Mitarbeitende wie Außenstehende gleichermaßen orientieren. Sie umfasst zwei eng verwandte, aber oft getrennt organisierte Teilbereiche — die externe Kommunikation nach außen zu Kunden, Presse und Partnern, und die interne Kommunikation nach innen zur eigenen Belegschaft. Für Kanzleien ist der Moment, in dem beide Ebenen unausweichlich aufeinandertreffen, das Onboarding neuer Mitarbeitender: Wer sich aufgrund der Außendarstellung auf der Kanzlei-Website beworben hat, erlebt am ersten Arbeitstag erstmals, ob die interne Realität dieses Versprechen einlöst.
Die gängige Fehlannahme: getrennte Zuständigkeiten statt ein Bild
Der schlampige Standardansatz: Marketing verantwortet die Außendarstellung, HR verantwortet das Onboarding — beide Bereiche arbeiten mit eigenen Prioritäten, ohne sich über die tatsächliche Konsistenz der vermittelten Botschaft abzustimmen. Das Ergebnis ist häufig ein Bruch: eine moderne, dynamische Kanzlei-Website trifft auf ein unpersönliches, rein administratives Onboarding. Der bessere Ansatz behandelt interne und externe Kommunikation als ein zusammenhängendes Versprechen, das an beiden Stellen bewusst gleich gestaltet wird. Nicht nur die Außendarstellung zählt, sondern das, was neue Mitarbeitende am ersten Tag tatsächlich davon wiedererkennen.
Der Mechanismus: die Selbstwahrnehmungstheorie
Der Psychologe Daryl Bem beschreibt mit der Selbstwahrnehmungstheorie, dass Menschen ihre eigenen Einstellungen und Urteile teilweise aus der Beobachtung ihrer Umgebung und der eigenen Erfahrungen ableiten, insbesondere wenn eine eigene Meinung noch nicht gefestigt ist — ein Zustand, der auf neue Mitarbeitende in den ersten Tagen exakt zutrifft. Sie schließen aus dem, was sie im Onboarding konkret sehen, erhalten und erleben, auf das „wahre" Wesen des Unternehmens — nicht aus offiziellen Kommunikations-Statements, die sie ohnehin mit gesunder Skepsis betrachten. Stimmen interne Erfahrung und externe Darstellung überein, festigt sich ein positives Urteil; klaffen sie auseinander, wird eher der ersten konkreten Erfahrung geglaubt als der Website.
Neue Mitarbeitende glauben nicht, was auf der Karriereseite steht — sie glauben, was am ersten Tag auf dem Schreibtisch liegt.
Unternehmenskommunikation im Onboarding: drei Bausteine
- Ein Kommunikationsversprechen für innen und außen. Botschaften, Werte-Sprache und visuelle Gestaltung sollten zwischen Karriereseite und Onboarding-Erlebnis bewusst abgestimmt sein, nicht getrennt entwickelt werden.
- Der erste Tag als Bühne für beide Ebenen. Am ersten Arbeitstag wird die externe Botschaft erstmals intern überprüft — dieser Moment verdient entsprechend bewusste Gestaltung, nicht reine Verwaltungsroutine.
- Physische Konsistenz statt nur sprachlicher Übereinstimmung. Design, Materialqualität und Ton eines Onboarding-Pakets sollten erkennbar zur professionellen Außendarstellung der Kanzlei passen.
Was passiert ohne konsistente Unternehmenskommunikation?
Ohne bewusst abgestimmte interne und externe Kommunikation entsteht ein Widerspruch, der sich besonders in den ersten Arbeitstagen bemerkbar macht: Die Außendarstellung verspricht eine moderne, wertschätzende Kanzlei, das tatsächliche Onboarding wirkt unpersönlich und administrativ. Für Kanzleien, die im Wettbewerb um juristischen Nachwuchs stehen, ist dieser Bruch riskant — das Vertrauen in das gesamte Kommunikationsversprechen des Unternehmens leidet bereits in der ersten Woche, lange bevor die eigentliche fachliche Einarbeitung beginnt.
Passendes Giftar-Produkt
Für die konsistente Verbindung von externer und interner Kommunikation im Onboarding eignet sich aus dem Giftar-Sortiment das Onboarding-Pack: eine Kombination aus Notizbuch, Tech-Zubehör und Trinkflasche, in den Stufen BASIC/PLUS/PREMIUM individualisierbar und passend zum Corporate Design der Kanzlei-Website gestaltbar. Das Onboarding-Pack ist Teil der Onboarding-Packs-Kollektion. Die grundsätzliche Argumentation, wie Merchandise Unternehmensidentität sichtbar macht, führt die Seite Corporate Identity Merch von Giftar weiter aus.
Die beiden Teilbereiche dieses Themas werden vertieft in Externe Kommunikation zum Firmenjubiläum für Kreativunternehmen und Interne Kommunikation im Unternehmen für IT-/SaaS-Unternehmen weiter oben in dieser Batch. Wie Corporate-Identity-Symbolik auch zu Firmenjubiläen bei Kanzleien konkret eingesetzt wird, zeigt außerdem der bestehende Artikel Team Logo zum Firmenjubiläum für Kanzleien.
FAQ
Wer sollte in einer Kanzlei für die Konsistenz von interner und externer Kommunikation verantwortlich sein?
Es gibt keine feste Regel, aber sinnvoll ist eine geteilte Abstimmung zwischen Geschäftsführung/Partnern und HR, statt die Verantwortung allein bei Marketing oder allein bei HR zu belassen.
Wie schnell nach Zusage sollte das Onboarding-Erlebnis mit der Außendarstellung übereinstimmen?
Idealerweise ab dem ersten physischen Kontaktpunkt — oft schon vor dem ersten Arbeitstag, wenn Vertragsunterlagen oder ein Willkommenspaket verschickt werden.
Lohnt sich der Aufwand für konsistente Unternehmenskommunikation auch für kleinere Kanzleien?
Gerade für kleinere Kanzleien mit begrenzter Markenbekanntheit ist Konsistenz oft wichtiger als für große, etablierte Namen — sie haben weniger Vertrauensvorschuss und daher weniger Spielraum für Widersprüche.
















